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Insider im Kaufrausch: Drei Small Caps locken mit 50 Prozent

Insider im Kaufrausch: Drei Small Caps locken mit 50 Prozent

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Erschienen 24.02.10 | Seiten: 6 | Preis: 14,90 €
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Wenn Vorstände oder Aufsichtsräte aus eigener Tasche große Aktienpakete ordern, ist immer was im Busch. Wer kennt sich schon besser im eigenen Unternehmen aus als das Top-Management? Bei diesen drei Small Caps sollten Sie den Informationsvorsprung der Insider nutzen und in Gewinne verwandeln.

Winkt ein neuer Großauftrag? Steht ein innovatives Produkt kurz vor der Marktzulassung oder fallen die nächsten Quartalszahlen deutlich besser aus als vom Markt erwartet.

Aus Sicht eines Privatanlegers sind Vorstände und Aufsichtsräte in einer beneidenswerten Position. Denn sie haben in der Regel den Informationsvorsprung, den man an der Börse zu Geld machen kann.

Insider haben das bessere Timing

Ein Blick auf die jüngsten Directors`Dealings, so nennen die Profis meldepflichtige Management-Transaktionen, verrät: Allgemein steigt gerade die Bereitschaft der Insider, eigenes Geld in die eigene Firma zu stecken, also Aktien des eigenen Arbeitgebers zu kaufen.

Ein sehr gutes Zeichen: Denn Untersuchungen haben ergeben, dass Vorstände und Aufsichtsräte sehr gute antizyklische Investoren sind. Aufgrund ihrer täglichen Arbeit haben sie ein Gespür dafür, wenn die Börsenbewertung nichts mehr mit der Realität zu tun hat. Generell kaufen sie, wenn eine Kurskorrektur vor dem Ende steht. Genauso verkauft das Top-Management, wenn eine Rallye sich dem Ende nähert.

Bei drei deutschen Small Caps stechen die Käufe der Insider besonders ins Auge.

Auffällige Insider-Käufe Nr. 1: Im Technologieunternehmen steckt jede Menge Übernahmefantasie. Doch ist die Firma so gesund, dass nur über eine satte Prämie ein Kauf durchzuführen ist. Das weiß offenbar auch das Management.

Drei Sonderchancen: Übernahme, Turnaround, Gewinnsprung

Auffällige Insider-Käufe Nr.2: Eine Cleantech-Aktie. Der Kurs des Unternehmens, das sich auf regenerative Energien spezialisiert hat, ist in den vergangenen Monaten regelrecht nach unten geprügelt worden. Zu Unrecht, sagt der Vorstand mit Hinweis auf die jüngsten Quartalszahlen. Er hat große Pakete zugekauft.

Auffällige Insider-Käufe Nr. 3: Der Software-Spezialist für Qualitätsmanagement wird gerade noch vom Markt falsch eingeschätzt. Zwar waren die Q3-Zahlen nicht besonders. Aber jeder, der sich mit der Branche auskennt, weiß: Das vierte Quartal ist immer mit Abstand das Beste. Das Management hat die günstige Einstiegschance genutzt. Die neuen Zahlen fallen offensichtlich richtig gut aus.

Insider sind erfolgreiche Investoren und ihre Transaktionen stehen in der Regel für Outperformance. Doch schlaue Anleger nutzen jetzt den Wissensvorsprung und die deutlichen Käufe der Vorstände: Alle drei Small Caps haben 50 Prozent Kurspotenzial.
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